Die Private Visa Card ...
auch bei negativer Bonität!

VISA Kartenantrag

Lexikon


Sind Ihnen einige Begriffe neu? Hier finden Sie ein Lexikon, das Ihnen kurz und knapp die wichtigsten Begriffe rund um Visa und die Kartenprodukte erläutert.

A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z



Abrechnungsarten

Visa Mitgliedsinstitute bieten Ihnen drei Abrechnungsarten an: eine Karte mit monatlicher Abrechnung, bei der alle Rechnungen und Belege einmal pro Monat abgebucht werden. Eine Karte mit sofortiger Kontobelastung, bei der alle Rechnungen innerhalb weniger Tage vom Girokonto abgebucht werden und die "echte" Kreditkarte, bei der die Rechnungen auch in Teilbeträgen zurückgezahlt werden können.

Acquirer

Mitgliedsbank (auch: Händlerbank), die Verträge mit Händlern (Einzelhändler, Hotels, usw.) über die Akzeptanz von Visa Karten als Zahlungsmittel für Waren und Dienstleistungen abschließt.

Akzeptanz, Akzeptanzstellen

Die Visa Karte ist mit über 24 Mio. Akzeptanzstellen weltweit führend. In Deutschland wird sie an über 490.000 Akzeptanzstellen (Geschäfte, GAA & Bankfilialen) angenommen.

ATM, Automated Teller Machine

Unbeaufsichtigter, kundenbedienter Bargeldausgabeautomat.

Bargeld-Service

In Deutschland erhalten Sie bei rund 50.000 Geldautomaten und 9.300 Banken Bargeld. Weltweit stehen nahezu 1 Million Geldautomaten und rund 413.000 Banken als Bargeldstellen zur Verfügung.

Bonität

Unter Bonität versteht man die Zahlungsfähigkeit bzw. Kreditfähigkeit einer Person. Sie bezeichnet die erwartete Fähigkeit und Bereitschaft eines Kreditnehmers, den im Kreditvertrag vereinbarten Verpflichtungen nachzukommen.
Für die Kreditvergabe ist eine positive Einschätzung der Bonität die zentrale Voraussetzung. Welche Faktoren bei der Prüfung der Bonität einer Privatperson eine Rolle spielen, erfahren Sie unter Bonitätsanalyse.

Bonitätsanalyse

Beurteilung der persönlichen und sachlichen Bonität einer Person. Bei der persönlichen Bonität wird die Person des Kreditnehmers, bei der sachlichen seine finanziellen Voraussetzungen sowie die Vermögensverhältnisse beurteilt.
Zentraler Punkt bei der sachlichen Bonitätsanalyse ist die Ermittlung des frei verfügbaren Einkommens. So sollte nach Abzug aller Lebenshaltungskosten (von den regelmäßigen Einkünften) dem Kreditnehmer noch ein ausreichend hoher Geldbetrag für die Zahlung der monatlichen Kreditraten zur Verfügung stehen.

Card Validation Code (CVC2)

Bei dem Card Validation Code (CVC2) oder auch Card Verification Value (CVV2) handelt es sich um ein Sicherheitsmerkmal auf Kreditkarten. Es handelt sich dabei um eine drei oder vierstellige Prüfziffer, die zusätzlich auf der Kreditkarte aufgedruckt ist. Diese hat weder einen mathematisch begründbaren Zusammenhang mit der eigentlichen Kreditkartennummer, noch ist sie auf dem Magnetstreifen gespeichert. Dieses zusätzliche Sicherheitsmerkmal soll die Nutzung von gefälschten oder gestohlenen Kreditkartenangaben (Kreditkartenbetrug) verhindern.

Charge Cards

Das Abrechnungsverfahren bei Charge-Cards sieht so aus, daß am Ende des Abrechnungszeitraums (in der Regel ein Monat) der Kartenbesitzer eine Abrechnung über die kartenumsätze erhält. Der gesamte Rechnungsbetrag wird auf einen Schlag per Lastschrift vom Konto abgebucht.

Chipkarte, Chip / EMV, Chiptechnologie

Gemeinsam mit den europäischen Mitgliedsbanken und -sparkassen hat sich Visa Europe verpflichtet einen Großteil der Infrastruktur und der Visa Karten auf die Chip-Karten Technologie umzustellen. Weltweit sind erhebliche Fortschritte zu beobachten, dennoch stellt Europa die treibende Kraft der Migration dar.

CIRRUS

cirrus Mit dem CIRRUS-Logo auf der Karte kann man, wie bei MAESTRO, weltweit Bargeld an Geldautomaten mit entsprechendem Zeichen und seiner Geheimnummer (PIN) abheben.



Debitkarte (Pay Now Karte)

Bei der Debitkarte handelt es sich um eine sogenannte "Kontozugangskarten", die zur bargeldlosen Bezahlung am POS (Point of Sale) oder zum Abheben von Bargeld am Geldautomaten eingesetzt werden kann. Im Unterschied zur Kreditkarte wird nach dem Kauf das Girokonto des Karteninhabers sofort belastet (debitiert).

ec-Logo

Das weit verbreitete ec-Karten-Logo ist inzwischen ausgelaufen und wurde durch das Maestro-Symbol ersetzt. Bis Ende 2004 tauchten ec- und Maestro-Symbol noch zusammen auf einer Karte auf. Danach wurde das gute alte ec-Logo endgültig verabschiedet.

electronic-cash (ec-cash)

Bei dieser Zahlungsart gibt der Karteninhaber seine persönliche Geheimzahl (PIN = Personal Identification Number) ein. Nach Online-Prüfung durch das Karten ausgebende Institut und erfolgreicher Transaktion hat der Händler eine 100%ige Zahlungsgarantie der Deutschen Kreditwirtschaft.

electronic-cash mit Chip

Hier wird ebenfalls die persönliche Geheimzahl eingegeben. Die Prüfung erfolgt jedoch offline gegen den auf dem Chip befindlichen Verfügungsrahmen. Ist der Verfügungsrahmen überschritten, erfolgt eine Online-Prüfung. Wie auch bei dem herkömmlichen ec-cash hat der Händler mit diesem Verfahren keinen Zahlungsausfall zu befürchten.

Electron

Visa Electron Visa Electron ist eine reine Online-Karte, die ausschließlich an elektronischen Terminals eingesetzt werden kann. Jede Transaktion wird von der Bank, die die Karte ausgegeben hat, autorisiert. Visa Electron ist auch für den E-Commerce im Internet einsetzbar.

ELV (Elektronisches Lastschriftverfahren)

ELV Bargeldloses Bezahlen mit Karte und Unterschrift ist an den Kassen in Deutschland, wo dieses Zeichen angebracht ist, möglich. Banktechnisch gesehen handelt es sich hier um ein Lastschriftverfahren, die Kontodeckung wird nicht online überprüft.
Die Bank kann die Auszahlung an das Geschäft bei fehlender Kontodeckung verweigern.



Geldautomaten

In Deutschland stehen rund 50.000, weltweit nahezu 1 Million Geldautomaten für Bargeldauszahlungen rund um die Uhr zur Verfügung. Für die Abhebung wird eine Persönliche Identifikationsnummer (PIN) benötigt.

Geldkarte

Geldkarte Ohne Eingabe der PIN-Nummer und ohne Unterschrift. Bank- oder Kundenkarten mit diesem Chip können mit maximal 200 Euro Bargeld aufgeladen werden. So können kleinere Rechnungen direkt bezahlt werden. Das ist allerdings nur in Deutschland und auch an nur wenigen Akzeptanzstellen möglich, nämlich dort, wo dieses Zeichen zu finden ist.

Girokonto (elektronische Geldbörse)

Das Giro- oder Kontokorrentkonto dient der laufenden Abwicklung des täglichen Zahlungsverkehrs. Es wird auch als Kontokorrentkonto oder laufendes Konto bezeichnet. Über das Girokonto werden sämtliche Zahlungen und bargeldlosen Transaktionen des Kunden abgewickelt.

Haben

In der Buchhaltung werden sämtliche Geschäftsvorgänge auf so genannten Konten gebucht. Jedes Konto besitzt dabei zwei verschiedene Seiten – Soll und Haben.
Während auf der Soll Seite Geldabgänge (Auszahlungen, Überweisungen, Lastschriften) gebucht werden, werden auf der Haben Seite Geldzugänge (Einzahlungen, Gehaltseingänge) gebucht.

Haushaltspauschale

Bei der Kreditvergabe prüft das Kreditinstitut die sachliche bzw. finanzielle Bonität des Kreditnehmers. Grundlage ist dabei die Ermittlung des frei verfügbaren Einkommens.
Bei der Berechnung des frei verfügbaren Einkommens werden die Einnahmen den Ausgaben gegenübergestellt. Dabei wird auf der Ausgabenseite für das Bestreiten des allgemeinen Lebensunterhaltes die Haushaltspauschale angesetzt.
Diese festgelegte Pauschale hängt von der Anzahl der Personen im Haushalt ab und wird für Aufwendungen für Lebensmittel, Versicherungen, Radio- & Fernsehgebühren, usw. angesetzt. Sie stellt einen Mindestsatz dar und variiert von Bank zu Bank.

IBAN (International Bank Account Number)

Bezeichnet eine internationale, standardisierte Notation für Kontonummern. Die IBAN kann für grenzüberschreitende Zahlungen (in das Ausland oder aus dem Ausland) verwendet werden. Innerhalb der Europäischen Union wird die IBAN als Voraussetzung für die "europäische Standardüberweisung" verwendet.

Kreditkarte (Pay Later Karten)

Kreditkarten werden über ein Zwischenkonto (Kartenkonto) geführt, das je nach Kundenwunsch und Vereinbarung monatlich ausgeglichen wird (sog. Charge-Karte) oder Anschlussfinanzierungen über das Kartenkonto ermöglicht (sozusagen Kredit gewährt). Als älteste Kartenart wird die Kreditkarte heute zumeist ebenfalls online auf Basis des Magnetstreifens/des Chips verarbeitet.

Kreditfähigkeit

Die Fähigkeit rechtsgültig einen Kreditvertrag abschließen zu können. Grundlage für die Burteilung der Kreditfähigkeit ist die Rechts- und Geschäftsfähigkeit.
Rechtsfähig sind alle natürlichen Personen mit Vollendung der Geburt. Geschäftsfähig sind grundsätzlich alle natürlichen Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Lastschrift

Die Lastschrift ist eine Art des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Dabei erteilt der Zahlungsempfänger seiner Bank den Auftrag, vom Konto des Zahlungspflichtigen einen bestimmten Betrag abzubuchen und seinem Konto gutzuschreiben.

Laufzeit

Unter der Laufzeit versteht man den Zeitraum, für den ein Kredit gewährt wird. In aller Regel erfolgt die Angabe der Laufzeit in Monaten.

Legitimationsprüfung

Aufgrund des Geldwäschegesetzes sind alle Banken in Deutschland gesetzlich verpflichtet, die Identität des Kunden bei der Kontoeröffnung oder Kreditgewährung zu prüfen und festzuhalten.
Die Bank muss sich dabei direkt Gewissheit über die Person und Anschrift des Kunden verschaffen. Geprüft wird dies anhand gültiger Legitimations- oder Ausweispapiere wie Personalausweis oder Reisepass.

Maestro

Maestro Das Maestro-Zeichen steht für den internationalen Zahlungsverkehr mit etlichen Bankkunden- und Kreditkarten. Überall in der Welt, wo dieses Zeichen zu finden ist, kann mit der entsprechenden Karte und Geheimnummer (PIN) bezahlt oder Geld abgehoben werden. Mit der online-Autorisierung erhält der Händler eine Zahlungs-Zusage.

PIN, Persönliche Identifikationsnummer

Persönliche Geheimnummer für Ihre Kreditkarte. Ein dem Karteninhaber zugeordneter Code, der bei Geldautomaten oder bei der Bezahlung von Waren und Dienstleistungen zur Identifizierung des Karteninhabers dient.

POS (Point of Sale)

POS ist ein Abrechnungssystem, bei dem der Kunde beim Händler mit seiner Bankkarte und durch Eingabe seiner PIN bezahlt. Die Buchung vom Kundenkonto auf das des Händlers erfolgt unverzüglich.

PoZ (Point of Sale ohne Zahlungsgarantie)

Wie der Name bereits sagt, wird hierbei keine Zahlungsgarantie ausgesprochen. Aus dem Magnetstreifen der Karte werden die Kontonummer und die Bankleitzahl des Kunden ermittelt und ein Lastschriftbeleg wird erstellt, welcher durch die Unterschrift des Karteninhabers legitimiert wird. Im Gegensatz zu POS muss hier keine PIN eingegeben werden.

Ratenkredit

Bezeichnet einen Kredit für eine Privatperson, der in vertraglich vereinbarten, monatlichen Kreditraten zurückbezahlt wird. Dabei ist sowohl der Kreditbetrag als auch die Kreditlaufzeit fest vorgeben.
Ratenkredite werden auch als Verbraucher- oder Konsumentenkredite bezeichnet. Sie sind an keine spezielle Investitionen gebunden, normalerweise dienen sie zur Finanzierung von Waren und Dienstleistungen des alltäglichen privaten Bedarfs wie z.B. Möbel, Urlaubsreisen, Einbauküchen...

SCHUFA

Die SCHUFA ist die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung. Sie ist ein Dienstleistungsunternehmen, das Kundeninformationen rund um kreditbezogene Geschäfte sammelt und bei Bedarf an seine Mitglieder weitergibt.

Selbstauskunft

Formular in dem eine Person über ihre eigenen Vermögensverhältnisse und finanzielle Situation Auskunft gibt. Die Selbstauskunft wird dabei von der betreffenden Person selbst ausgefüllt.
Die Selbstauskunft ist Bestandteil der meisten Kreditanträge und dient als Grundlage für die Analyse der Kreditwürdigkeit des Kreditantragstellers.
In manchen Fällen sind für die durch die Person gemachten Angaben Nachweise zu erbringen, z.B. Verdienstbescheinigungen, Einkommenssteuerbescheide oder auch Kontoauszüge.

Soll

Dieser aus der Buchführung stammende Begriff bildet die Gegenposition zu Haben. Soll und Haben bezeichnen die beiden Seiten eines Kontos.
Auf der Soll Seite eines Kontos werden Geldabgänge (z.B. Überweisungen oder Auszahlungen) gebucht, während auf der Haben Seite Zugänge (z.B. Einzahlungen) gebucht werden.
In der Umgangssprache wird Soll auch mit Minus bezeichnet. Spricht man von einem Konto im Soll, so ist der Kontostand im Minus und der Kontoinhaber nimmt einen Kredit in Anspruch.

SWIFT-Code (Bank Identifier Code)

Der SWIFT-BIC wird umgangssprachlich auch SWIFT-Code genannt. Es handelt sich hierbei um einen international standardisierten Bankcode, mit dem weltweit jedes direkt oder indirekt teilnehmende Kreditinstitut eindeutig identifiziert werden kann. Er findet weltweit Verwendung bei grenzüberschreitenden Zahlungen und beim internationalen Austausch von Nachrichten zwischen Kreditinstituten.

Transaktion

Der einzelne Vorgang, bei dem eine Karte zum Kauf von Waren oder Dienstleistungen oder zur Abhebung von Bargeld bei einem Geldautomaten bzw. bei einer Bank eingesetzt wird.

Überziehungskredit

Von einem Überziehungskredit spricht man, wenn ein Kontoinhaber sein Konto über die vereinbarte Kreditlinie hinaus in Anspruch nimmt.

Zahlungsfähigkeit

Die Zahlungsfähigkeit bezeichnet die Fähigkeit eines Kreditnehmers, seinen Zins- und Tilgungsanteil in Form einer Ratenzahlung in der Zukunft leisten zu können.

VISA

VISA Die Visa Karte ist eine typische Kreditkarte für den bargeldlosen Zahlungsverkehr. Die Abbuchung vom Kartenkonto kann elektronisch, per Papier-Beleg durch die hochgeprägte Kartennummer oder im Mailorder-Verfahren erfolgen.

VISA Electron

Visa Electron Die Visa Electron Karte ist ein Zahlungsmittel, das nur für elektronische Transaktionen verwendet werden kann. Sie hat, wie die Kreditkarte auch, einen Magnetstreifen, aber keine hochgeprägte Kartennummer.




Das Lexikon wurde mit größtmöglicher Sorgfalt zusammengetragen. Wir übernehmen jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit der angebotenen Informationen.